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PROSTEP stellt neue Traceability-Lösung OpenCLM vor

Von Fabrice Mogo Nem

PROSTEP stellt mit OpenCLM eine leichtgewichtige, einfach zu konfigurierende Webapplikation für die Traceability und das domänenübergreifende Configuration Lifecycle Management vor. Unternehmen können damit bei der Systementwicklung die Projektfortschritte der einzelnen Domänen einfacher beurteilen und ihre Entwicklungsschritte und -ergebnisse nachvollziehbar dokumentieren.

Rück- bzw. Nachverfolgbarkeit (Traceability) und Configuration Lifecycle Management (CLM) sind für die Unternehmen der Fertigungsindustrie wesentliche Herausforderungen. Sie sind nicht nur die Erfüllung gesetzlicher Anforderungen wichtig, sondern auch die Beherrschung der immer komplexer werdenden Entwicklungsprojekte. Ohne Kenntnis des aktuellen Status der Entwicklungsschritte, der Reife und Abhängigkeiten zwischen den Entwicklungsergebnissen können die an der Entwicklung beteiligten Akteure oft nur mit hohem Abstimmungsaufwand oder nach mühseligen Recherchen fundierte Aussagen über den Projektfortschritt treffen oder die Auswirkungen von Änderungen bewerten bzw. Änderungen effizient umsetzen. Das kann zu signifikanten Effizienzeinbußen führen. Darüber hinaus ist die Rückverfolgbarkeit der Beziehungen zwischen Daten aus der Betriebsphase (Digital Twin) bis zu den gültigen Konfigurationen der zugehörigen digitalen Modelle (Digital Master) die Voraussetzung, um Fehler (Defects) in Systemen korrekt zuordnen und die Fehlerursachen schneller identifizieren zu können.

Traditionell ist die Sicherstellung von Traceability und CLM mit einem erheblichen Aufwand für das Zusammentragen und Verlinken der Daten verbunden, welche sich in der Praxis über eine Vielzahl von unterschiedlichen Datensilos verteilen. Deshalb werden holistische Lösungen bzw. Plattformen einzelner Anbieter den Traceability-Anforderungen nicht gerecht. OpenCLM überbrückt die Heterogenität der IT-Systemlandschaften (ALM, PDM, ERP, Etc.) mit Hilfe der OpenPDM-Konnektoren und stellt außerdem Bausteine zur Anbindung ans Prozess-, Projekt-, Task-, Reifegrad-, Konfiguration-, Änderung- und Freigabemanagement bereit. 

Das erweiterbare Datenmodell bildet die wichtigsten branchenspezifischen Standards und Reifegradmodelle ab und dient als Grundlage für den Aufbau von wiederverwendbaren Prozess- und Projektvorlagen. Letztere sorgen für eine konsistente, nachvollziehbar und regelkonforme Projekt- und Produktdokumentation, wie sie z.B. nach DIN ISO 10006, ISO 9001 / IATF 16949, ISO 13485, (A-)SPICE, ISO 26262, ISO 10007, ISO 15288, EN 9100 gefordert wird.

OpenCLM stellt die aus den unterschiedlichen Quellen verknüpften Daten mit Metadaten wie Status, Änderungsdatum, Eigentümer usw. in einem übersichtlichen Cockpit dar, so dass sie leicht mit anderen Datenständen verglichen oder verlinkt werden können. Zu bestimmten Abstimmungspunkten im Produktentstehungsprozess können so genannte Baseline, d.h. zeitlich gültige Sichten der Datenstände mitsamt den Link-Informationen erzeugt werden. Diese Baselines können bei Bedarf in standardisierten Formaten wie 3D-PDF oder STEP ausgeleitet und ausgetauscht bzw. archiviert werden.

OpenCLM koordiniert auch die verteilten und domänenübergreifenden Änderungen. Ein verteilter Änderungsvorgang kann untergeordnete, domänenspezifische Änderungsvorgänge auslösen bzw. mit ihnen verknüpft werden, falls sie schon existieren. Sofern er sich auf eine Baseline bezieht, erleichtert die Lösung auch die Definition der Änderungsumfänge und unterstützt die Auswirkungsanalyse (Impact Analysis). Mit diesem Funktionsumfang unterstützt OpenCLM die Unternehmen nicht nur bei Zertifizierung und Audits, sondern auch bei der Planung und Steuerung komplexer, verteilter Entwicklungsprojekte, der Reifegradabsicherung oder der Verbesserung der Produktqualität und dem Fehlermanagement.

Weitere Informationen zu OpenCLM
finden Sie unter
openclm.prostep.com

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