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PROSTEP vervollständigt die neue OpenPDM-Architektur

Von Udo Hering

PROSTEP hat die Version 9.1 seiner PLM-Integrationsplattform OpenPDM freigegeben, die Kunden den Weg in die Wolke erleichtern soll. Durch ihre neue MicroServices-Architektur mit unabhängigen Konnektoren zu gängigen PLM-Systemen ist sie für hybride PLM-Szenarien in On-Premise und Cloud-Infrastrukturen besonders geeignet.

Um den Einsatz von OpenPDM in verteilten Software-Architekturen zu ermöglichen, hat PROSTEP die Integrationsplattform in kleinere Software-Komponenten zerlegt und die Mapping- und Process-Engine als eigenständige MicroServices ausgelegt. Außerdem sind die Import- und Export-Funktionen jetzt Bestandteil der Konnektoren, die der Systemadministrator über eine webbasierte Oberfläche einzeln konfigurieren kann. Dank der durchgängigen Nutzung von REST-Schnittstellen ist dadurch jeder OpenPDM-Konnektor eigenständig lauffähig und kann z.B. mit Message-Brokern wie Apache Kafka in Verbindung mit ESB-Architekturen (Enterprise Service Bus) eingesetzt werden. Darüber hinaus hat PROSTEP die Docker-Technologie integriert, so dass OpenPDM in einer Cloud-basierten Container-Umgebung wie OpenShift lauffähig ist.

Für die neue Software-Architektur musste auch das neutrale OpenPDM-Datenmodell erweitert werden. Die Prozessmodellierung erfolgt jetzt mit der bewährten Workflow-Engine Camunda, die u.a. auch von Kunden wie der NASA oder T-Mobile eingesetzt wird. Der Camunda Modeler verfügt über eine grafische Benutzeroberfläche, die eine intuitive Modellierung von BPMN-Workflows (Business Process Model and Notation) sowie DMN-Entscheidungen (Decision Model and Notation) ermöglicht.

Die neue Architektur eröffnet Kunden die Möglichkeit, die bewährten OpenPDM-Funktionen für die PLM-Integration, -Migration und-Collaboration flexibel in hybriden PLM-Szenarien zu nutzen. Aktuell bietet die Version 9.1 MicroService-basierte Konnektoren zu den PLM-Systemen 3DEXPERIENCE R2019x und R2020x von Dassault Systèmes, PTC Windchill R11.1 und R11.2, SAP PLM R3, R3 EHP und S4 (on premise) sowie zur IoT-Plattform PTC ThingWorx 10.x. Bei Bedarf wird PROSTEP weitere Konnektoren auf die neue Architektur umstellen.

Die neue OpenPDM-Version ist nicht abwärtskompatibel zu den Versionen 8.x. PROSTEP adressiert damit vor allem Neukunden, die PLM- und/oder ERP-Systeme aus der Cloud nutzen und mit ihrer bestehenden IT-Infrastruktur integrieren wollen. Bestandskunden mit komplexen Integrations-, Migrations- oder Collaboration-Szenarien auf der Basis von OpenPDM 8.x müssen ihre bestehenden Installationen nicht zwingend migrieren. PROSTEP wird auch die bestehende Software weiter entwickeln und demnächst eine neue Version 8.7 mit Konnektoren zu den aktuellen Versionen aller angebundenen PDM/PLM- und ERP-Systeme auf den Markt bringen.

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