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Schiffbauexperten von PROSTEP
mit OpenPDM SHIP auf großer Fahrt

Von Matthias Grau

Einen „heißen“ Herbst mit einer Fülle von Veranstaltungen hatten die Schiffbau-Experten von PROSTEP. Immer mit im Gepäck war unser neues Flaggschiff-Produkt OpenPDM SHIP. Die Integrationsplattform, die Spezialanwendungen für den Schiffbau über standardisierte Konnektoren mit klassischen Mechanik-CAD-Anwendungen und gängigen PDM/PLM- und ERP-Systemen verbindet, sorgte überall für Aufmerksamkeit.


Offiziell haben wir OpenPDM SHIP erst auf der ICCAS 2019 in Rotterdam vorgestellt, der weltweit größten, herstellerneutralen Konferenz rund um Computer-Anwendungen im Schiffbau ist. Aber natürlich konnten auch die Besucher der AVEVA World Conference Marine Europe in Malmö, der ShipConstructor EMEA Conference in Lissabon und einer Reihe weiterer Veranstaltungen, auf denen wir vertreten waren, schon einen Blick auf die Integrationsplattform und ihre wichtigsten Komponenten werfen. PROSTEP untermauert mit OpenPDM SHIP seinen Anspruch, der führende Spezialist für die Schaffung durchgängiger digitaler Prozesse in Schiffbau und Schifffahrt zu sein.

Mit ca. 150 Vertretern von Werften, Zulieferern, Klassifikationsgesellschaften, Universitäten und Softwareherstellern war die ICCAS das ideale Forum für die Vorstellung von OpenPDM SHIP. Wir waren in Rotterdam nicht nur mit einem Stand vertreten, sondern konnten die Besucher auch in zwei Vorträgen über die Nutzenpotentiale der Integrationsplattform beim Einsatz von Best in Class-Tools und beim Aufbau eines Digital Thread für Schiffbau und Schifffahrt informieren. Der Digital Thread ist die Voraussetzung für den digitalen Zwilling, der auf der ICCAS ein beherrschendes Thema war. Neben den technischen Herausforderungen wurde die Frage diskutiert, wem die Daten eigentlich gehören und wer sie nutzen darf. Hier müssen sich Werften, Schiffseigner, Betreiber, Zulieferer und Klassifikationsgesellschaften noch auf ein gemeinsames Nutzungsmodell verständigen.

Auch virtuelle Realität (VR) und Augmented Reality (AR) waren in Rotterdam ein wichtiges Thema, wobei in diesem Jahr vor allem die Anwendungsmöglichkeiten in Fertigung und Betrieb diskutiert wurden. Dabei zeigte sich, dass der Aufwand für die Aufbereitung der Daten immer noch ein wichtiges Hindernis für den breiteren Einsatz der Technologie ist. Zwischen den Vorträgen führten wir interessante Gespräche mit Werften und mit unseren Partnern über Schwachstellen in den Werkzeugen und Prozessen, die uns wichtige Anregungen für die Weiterentwicklung von OpenPDM SHIP lieferten.


Abgesehen von der ICCAS waren wir in den letzten Wochen und Monaten auf zahlreichen Anwenderkonferenzen mit dem Ziel, die Zusammenarbeit mit dem jeweiligen Softwarehersteller zu vertiefen und seinen Kunden die Vorzüge von OpenPDM SHIP zu erläutern. Auf großes Interesse stieß bei den ca. 150 Teilnehmern der AVEVA World Conference Marine Europe die Möglichkeit, AVEVA Marine über unsere standardbasierte Integrationsplattform sehr einfach mit gängigen Enterprise-Systemen zur Steuerung der Produktentwicklungs- und Fertigungsprozesse (PDM/PLM, ERP und MES) zu verbinden. In einem Workshop konnten wir ihnen deutlich machen, dass unsere Konnektoren nicht nur den Integrationsaufwand reduzieren, sondern ihnen außerdem ein Maximum an Flexibilität bei der Auswahl ihrer einzusetzenden CAx-, PDM/PLM- und ERP-Systeme bieten.

Erstmals besuchten wir in diesem Jahr die ShipConstructor EMEA Conference in Lissabon, ebenfalls mit OpenPDM SHIP und dem neuen Konnektor zur der Autodesk-basierten Schiffsentwicklungslösung von SSI im Gepäck. Durch die jüngste Erweiterung unserer Integrationsplattform erschließen wir uns einen interessanten neuen Kundenkreis und festigen unsere Position als führender Integrationsspezialist in der maritimen Industrie. Wir präsentierten den Teilnehmern der Veranstaltung zwei interessante Integrationsszenarien, die auf großes Interesse stießen, nämlich zum einen den horizontalen Datenaustausch zwischen NAPA Steel und ShipConstructor und zum anderen die Anbindung an gängige PDM-Systeme. Wir konnten dadurch interessante Kontakte zu potenziellen Neukunden knüpfen.


Ein etwas anderes Integrationsszenario präsentierten wir den ca. 100 Teilnehmern auf dem von NAPA organisierten User Seminar Korea für die koreanischen Werften, Entwicklungsbüros und Klassifikationsgesellschaften. Hier ging es vor allem um den verlustfreien Austausch von Feature-Informationen zwischen NAPA Steel und AVEVA Marine Hull, aber auch um den Datenaustausch mit mechanischen CAD-Systemen wie CATIA oder NX. Das Interesse der Teilnehmer hat uns in der Entscheidung bestärkt, an der Veranstaltung in Korea teilzunehmen. Die Zusammenarbeit mit NAPA und der dortigen User Community entwickelt sich aus unserer Sicht sehr positiv.


Von Korea nach Rostock, wo die Fraunhofer Gesellschaft auch dieses Jahr wieder zur Go-3D eingeladen hat. Auf der Veranstaltung, die zahlreiche Vertreter von Werften, Konstruktionsbüros, Zulieferindustrie, Universitäten, Softwarehäuser und natürlich auch von PROSTEP besuchten, ging es in erster Linie um die Anwendung der 3D-Technologie in Industrie und Forschung. Wir beeindruckten die Teilnehmer mit einem Vortrag zum Thema „Vom freien Datenaustauschformat zum echten Konstruktionsmodell“, der am Beispiel des Anwendungsfalls Meyer Turku aufzeigte, wie man aus neutralen IFC-Daten für die Weiterverarbeitung wieder native CAD-Modelle erzeugen kann. Beeindruckend deshalb, weil unsere Lösung auf Basis von OpenPDM SHIP nicht nur Features erkennt, sondern auch den unterschiedlichen Vorgehensweisen bei Zulieferer und Werft Rechnung trägt.

Es war ein „heißer“ Herbst, aber die Teilnahme an den Veranstaltungen hat sich für uns alle gelohnt. Es ist uns gelungen, bei den Kunden der verschiedenen Softwarehersteller die nötige Aufmerksamkeit für OpenPDM SHIP und die Einzigartigkeit unser Integrationsplattform zu erzeugen.

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